DIGITALES MARKETING HEUTE

News für den deutschsprachigen Raum

10

Jun

2014

“Digitales Marketing Heute” stellt sich vor

Herzlich willkommen zur Erstausgabe von „Digitales Marketing Heute“. Dieser Newsletter/Blog ist ein Joint Venture zwischen CCI Concepts & Consulting Int. Ltd. und BlueGlass Interactive AG. Ergänzt wird unser kompetentes Team an Marketing Fachspezialisten mit Gast-Autoren. So können wir für Sie aus einem umfangreichen Fundus an Wissen schöpfen und Sie immer optimal auf dem neuesten Stand halten.

Digitales Marketing

Digitales Marketing Heute richtet sich an Unternehmer, Entscheider und alle Marketing-Verantwortliche mit einem Interesse an Online Marketing. Ganz bewusst bedienen wir den Markt mit Know-How, News, Tipps und Tricks rund um Digital Marketing in Deutsch, na ja, oft eher im allseits präsenten Neu-Deutsch oder Denglish. Für Marketing Profis gibt es viele gute Quellen in Englischer Sprache. Diese richten sich aber fast ausschliesslich am US Markt und beschreiben Programme, Werkzeuge und Strategien, wie sie im Amerikanischen Markt erscheinen. Wir liefern die Schweizer Perspektive.

Digitales Marketing ist mittlerweile ein umfangreiches und komplexes Geschäftsfeld geworden. Es verändert sich konstant und fordert dauerhafte Aufmerksamkeit. Neue Technologien ermöglichen neue Möglichkeiten und führen zu neuen Verhaltensweisen. Smartphones gibt es erst seit 2007. Das iPhone kam erst im November 2007 in die Schweiz. Heute wird bereits 50%*1 der Schweizer Internetnutzung auf mobilen Geräten bestritten. Noch zu keiner Zeit war die Medienlandschaft einem derart starken Wandel unterworfen. Noch nie haben sich Nutzerverhalten so schnell verändert. Zeitungen sind de facto bedeutungslos geworden und zum ersten Mal seit der Erfindung des Fernsehers nehmen die Zuschauerzahlen ab, und zwar dramatisch. Dieses Jahr werden voraussichtlich über 25%*2 der weltweiten Werbeausgaben online getätigt werden. In Westeuropa entspricht dies rund 20 Milliarden Euro. Die relevante Frage ist wo und wie? Viele herkömmliche Medien- und Marketingagenturen sind mit der neuen virtuellen Welt überfordert und empfehlen den Kunden gerne Altbewährtes. Dies führt den Kunden jedoch am Markt vorbei. Unternehmen müssen sich umstellen und gerade kleine und mittlere Betriebe sind gefordert diese neuen Kompetenzen selbst aufzubauen.

DM Heute

Es sind spannende Zeiten, denn nicht nur die Landschaft hat sich verändert. Wir erleben eine regelrechte Marketing-Revolution. Zum ersten Mal überhaupt bestimmt nicht mehr nur die Grösse des Marketingbudgets die Marktdominanz. Früher konnte man mit entsprechendem finanziellem Aufwand die Medienlandschaft klar beherrschen. Dies gefiel natürlich den konventionellen Massenmedien, aber auch den grossen Firmen, welche so ganz einfach kleinere Konkurrenten in Schach halten konnten. Seit dem Siegeszug von Google entspricht dies jedoch nicht mehr der Realität. Gemäss aktuellen Studien werden in der Schweiz 63%*3 aller Kaufentscheide online beeinflusst. Eine Studie der Universität St. Gallen behauptet sogar 3 von 4 Kaufentscheide fallen im Netz. Über 86%*3 aller Schweizer Nutzer navigieren Ihre Internetrecherchen via Google. Und obwohl Google den Löwenanteil ihrer Einnahmen mit Werbeformaten erwirtschaftet, belohnt die Suchmaschine relevanten Inhalt mit entsprechenden Platzierungen in den Ergebnissen. Diese Platzierungen können für den Erfolg eines Unternehmens entscheidend sein. Etwa 60%*4 aller Nutzer klicken auf das erste organische Suchergebnis und nicht auf die gekennzeichnete Werbung. Die Nutzer sind mündig geworden und verstehen den Unterschied zwischen bezahlter Werbung und verdienter Platzierung. Dies führt zu einer Demokratisierung der Marketinglandschaft. In Kombination mit den Sozialen Medien, wo Kreativität und Engagement besser belohnt wird als blosser Mitteleinsatz, kann der moderne David den am Altbewährten festhaltenden Golliath in Bezug auf Medienpräsenz wahrhaftig schlagen.

Beyoncé

Die Musikindustrie*5 lieferte Ende 2013 ein gelungenes Beispiel hierfür. Beyoncé und Lady Gaga veröffentlichten fast gleichzeitig ihre neuen Alben (Lady Gaga: ARTPOP, 6. Nov. 2013 / Beyoncé: Surprise, 13. Dez. 2013). Während Lady Gaga auf eine traditionelle Marketingkampagne in den Massenmedien setzte, verzichtete Beyoncé gänzlich auf jene Kanäle. Lady Gaga gab weltweit 25 Millionen Dollar für die Vermarktung von ARTPOP aus, beispielsweise 3 Millionen Dollar für Plakate und weitere 3 Millionen Dollar für Busbeschriftungen. Beyoncé veröffentlichte lediglich ein kurzes Instagram-Video mit dem Vermerk „Surprise“. Dies führte zu 1.2 Millionen Tweets in den ersten 12 Stunden. Surprise war nur via iTunes zu erwerben. Das Album verkaufte sich 400‘000 Mal innert 24 Stunden. ARTPOP kam auf etwa 305‘000 verkaufte Alben nach acht Wochen.

Die Bedeutung der digitalen Kanäle kann nicht mehr ignoriert werden. Es ist Zeit sich von Altem zu lösen. Digitales Marketing Heute begleitet Sie auf Ihrem Weg zum Online Erfolg!

 

*1 Net-Metrix 2013
*2 eMarketer, Aug. 2013
*3 Nielsen Digital Consumer Report 2013 / Delloitte – Swiss Christmas Retail Survey 2013
*4 BVDW-Studie zum Nutzerverhalten auf Google-Suchergebnisseiten
*5 Forbes, Dez. 2013

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Über den Autor

Andre Mueller

André Mueller ist seit Ende der neunziger Jahre im Online Business tätig. Seine Kompetenzen in e-Business und Digital Marketing bewies er im Aufbau von ImmoScout24, welche er lange als CEO führte. Er ist heute Verwaltungsrat der CCI Concepts & Consulting Int. Ltd. und Council Member der Gerson Lehrman Group. Bei BlueGlass Interactive AG träg er als Special Projects Manager zum Unternehmenserfolg bei. Als Autor schreibt er regelmässig für den deutschsprachigen Newsletter/Blog „Digitales Marketing Heute“. André Mueller ist in den USA (NJ) aufgewachsen und lebt heute in Zürich. Er ist alleinerziehender Vater und leidenschaftlicher Golfspieler, der auch gerne reist, segelt und fischt.

 

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